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Auch wenn du keine Schwierigkeiten damit hast, deinem Hund Zecken zu entfernen, ist es besser, dich einmal grundsätzlich mit dem Tierarzt zu beraten, welche Art von Zeckenprophylaxe für deinen Hund am besten passt. Denn Zecken können Erreger verschiedener Krankheiten übertragen, bevor du sie entfernt hast.
Zur Zeckenabwehr sind verschiedene Produkte im Angebot:
Eine Beratung durch einen Tierarzt bei der Auswahl zum Zeckenschutz ist sinnvoll, weil es wichtige Unterschiede gibt. Ein grosser Nachteil der komfortablen Spot-on-Präparate ist zum Beispiel, dass sie für Katzen und Wasserorganismen giftig sind. Ein Hund sollte damit nicht in Flüssen oder Seen schwimmen und Katzen geraten in Gefahr, sich zu vergiften, falls sie den Hund ablecken.
Am besten ist es natürlich, eine Zecke zu entdecken und zu entfernen, bevor sie sich festgesaugt hat. Das funktioniert besonders gut bei Hunden mit hellem, kurzem Fell. Bei schwarzen Hunden dagegen ist es fast unmöglich, Zecken mit dem blossen Auge zu erkennen. Hier tut der Halter gut daran, seinen Hund nach Spaziergängen abzutasten.
Ältere Hunde können kleine Hautveränderungen haben, die harmlos sind, aber wie Zecken wirken. Gerade Hunde mit schwarzen Hautpigmenten haben gelegentlich kleine Hautverdickungen, die leicht mit Zecken zu verwechseln sind. Deshalb ist es im Zweifelsfall wichtig, genau – notfalls auch mit einer Lupe – hinzusehen, bevor du versuchst, die vermeintliche Zecke herauszureissen.
Im Fachhandel findest du verschiedene Geräte, die dir helfen, wenn du deinem Hund Zecken entfernen musst. Am weitesten verbreitet sind Zeckenzangen und Zeckenpinzetten. Eine Zange eignet sich sehr gut für Zecken, die sich noch nicht vollgesaugt haben und entsprechend winzig sind. Sie ist klein, leicht und passt in jede Hosentasche – perfekt für unterwegs. Zeckenpinzetten sind etwas grösser und schliessen sich nicht vollständig, um eine vollgesaugte Zecke nicht zu zerdrücken. Dieses Gerät kannst du gut gebrauchen, wenn ihr schon wieder daheim seid.
Ausserdem gibt es Zeckenkarten, die wie eine Scheckkarte aussehen und eine dreieckige Aussparung am Rand haben, um sie unter die Zecke zu schieben und sie so heraus zu hebeln. Dabei ist es schwierig, die Zecke festzuhalten. Wenn sie dir entkommt, hat dein Hund eventuell gleich noch einen weiteren Zeckenbiss. Zeckenschlingen schliesslich funktionieren ähnlich wie Zangen, nur legt sich eine kleine Schlinge wie ein Lasso um die Zecke, um sie zu erfassen.
Zur Zeckenentfernung musst du schon kräftig ziehen, aber möglichst nicht ruckartig. Dann kann es nämlich passieren, dass der Kopf der Zecke steckenbleibt und du ihn mühsam heraus operieren musst. Winzige Reste der Beisswerkzeuge schaden einem gesunden Hund nicht, wenn sie steckenbleiben. Im Zweifel kannst du dir vom Tierarzt helfen lassen, falls du eine Zecke nicht ganz entfernen konntest. Tipps wie das Beträufeln der Zecke mit Öl, Alkohol oder Lösungsmitteln sind nicht hilfreich. Ein dadurch verzögertes Ausreissen der Zecke erhöht nur die Infektionsgefahr.
Zecken übertragen Krankheitserreger. In Frage kommen Borreliose, Ehrlichiose, Babesiose und Frühsommermeningoenzephalitis (FSME). Ob eine Impfung gegen Borreliose sinnvoll ist, kann dir dein Tierarzt sagen. Nach einem Zeckenbiss solltest du in jedem Fall darauf achten, ob sich an dieser Stelle eine Entzündung entwickelt. Ausserdem könnte dein Hund andere Krankheitssymptome wie Fieber, Gelenkschmerzen oder Abgeschlagenheit zeigen, bei deren Eintreten du einen Tierarzt konsultieren solltest.
Wenn du dich nicht für einen Zeckenschutz entschieden hast, der auch gegen Flöhe wirkt, sollte zur regelmässigen Fellpflege das Absuchen nach Flöhen gehören. Die winzigen Parasiten selbst wirst du gar nicht entdecken, aber Flohbisse sind gut erkennbar. Meist befinden sich mehrere gerötete und geschwollene Hautstellen in einer Reihe. Übrigens: Da Flöhe auch die Umgebung deines Hundes besiedeln, musst du bei Flohbefall auch Körbchen, Decken, Teppiche und ähnliche Gegenstände gegen Flöhe behandeln.
Alle Tipps, wie die erfolgreich entfernte Zecke zu entsorgen ist, sind recht grausam. Tatsächlich ist es aber sinnvoll, die Zecke wirklich zu töten – zum Beispiel durch Zerquetschen oder Verbrennen. Jede andere Form der Entsorgung überleben Zecken unbeschadet.
Katzen stehen auf der Liste der beliebtesten Haustiere ganz weit oben. Zwar gibt es Menschen, die die eigenwilligen Vierbeiner von Natur aus nicht mögen. Manche Leute reagieren auch allergisch auf Tierhaare und müssen deshalb auf Haustiere aller Art verzichten. Doch viele Menschen lieben Hauskatzen und wünschen sich einen hübschen und liebevollen Mitbewohner für Haus oder Wohnung. Bauernhofkatzen sind besonders beliebt, denn sie gelten als gesund, kräftig und lebhaft. Allerdings sind sie ihr Leben in Freiheit gewöhnt, und wer sich eine Katze vom Bauernhof holt, sollte einige Dinge beachten, damit sie sich langfristig rundherum wohlfühlt.
Katzenschnupfen ist mehr als nur eine harmlose Erkältung. Die von verschiedenen Viren und Bakterien ausgelöste Krankheit gleicht vom Schweregrad her einer Grippe und kann für unsere geliebten Samtpfoten richtig gefährlich sein. Während die Beschwerden bei jungen, gesunden Katzen in der Regel nach sieben bis zehn Tagen wieder abklingen, leiden ältere oder immungeschwächte Tiere oftmals mehrere Wochen unter dem Katzenschnupfen. Bleibt die Behandlung aus, drohen Spätfolgen. Der frühzeitige Besuch beim Tierarzt ist daher sehr wichtig. In unserem Ratgeber verraten wir dir, was du sonst noch für deinen Vierbeiner tun kannst.
Haustiere gelten als treue Begleiter des Menschen. Erkranken die Tiere, nimmt das auch die Besitzer mit. Eine häufige und hartnäckige Erkrankung geht von Ohrmilben aus. Überproportional oft werden Katzen von ihnen heimgesucht; aber auch andere Haustiere sind betroffen. Die Folgen sind unübersehbar: Die Tiere leiden und kratzen sich ständig. Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen rund um Ohrmilben. Wir zeigen dir, welche Symptome es gibt und warum ein schneller Tierarztbesuch wichtig ist.
Mitesser, Pickel, unreine Haut – diese Begriffe lassen spontan an Jugendliche oder die Problemhaut einiger Erwachsener denken. Tatsächlich aber kennen auch Katzen das Problem: Leiden sie an feliner Kinnakne, zeigen sich schwarze Punkte und Pusteln am Kinn. Schlimm ist das in der Regel nicht. Nur ausgeprägte Formen der Erkrankung lösen Juckreiz und Schmerzen aus. Wann eine Behandlung erforderlich ist und wie du deiner Samtpfote helfen kannst, verraten dir die Tipps in unserem Ratgeber.
Sie gilt als eine der gefährlichsten Erkrankungen für Katzen, denn ein grosser Teil der Tiere überlebt sie nicht: Leukose. Die Tiermedizin tut sich bisher mit einem Heilmittel schwer. Der folgende Beitrag beantwortet alle wichtigen Fragen zur Leukose bei Katzen und zum Virus, das die Krankheit auslöst. Erfahre, wie die Verlaufsformen aussehen und welche Symptome auftreten können.
Irische Wolfshunde und ihre Halter erregen Aufsehen, wo auch immer sie auftauchen. Der sanfte Riese unter den Hunderassen wird in der Schweiz noch nicht so häufig gehalten, wird aber immer beliebter. Eine detaillierte Rassebeschreibung, worauf es bei der Haltung und der Erziehung ankommt und Antworten auf alle Fragen, die vor dem Kauf geklärt werden sollten, erhältst du hier.