Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Tierärzte in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Katzen aus Tierheimen: die 7 wichtigsten Fragen und Antworten zur Tiervermittlung

Katzen aus Tierheimen: die 7 wichtigsten Fragen und Antworten zur Tiervermittlung

Mit einem Hausbewohner auf vier Pfoten ist das Leben meist viel schöner. Kein Wunder also, dass sich in nahezu jedem zweiten Haushalt in der Schweiz Haustiere befinden. Zu den beliebtesten tierischen Mitbewohnern gehören Katzen. Wer ein Herz für Tiere hat, geht dabei oftmals den Weg über ein Tierheim: Denn hier warten kleine Fellpfoten ohne Zuhause sehnsüchtig auf eine neue Adoptivfamilie. Im Tierheim findest du Hauskatzen und Rassekatzen, die aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben wurden. Wir verraten dir, was es bei der Tiervermittlung zu beachten gilt.

Was machen Tierheime?

Tierheime kümmern sich um die Aufnahme von Tieren, die von ihren Besitzern abgegeben werden oder entlaufen sind. Sie nehmen auch Fundtiere sowie alle Arten von heimatlosen Haustieren auf. Ebenso bekommen gefundene Wildtiere und Nutztiere hier oftmals eine vorläufige Heimat. Tierheime in der Schweiz kümmern sich um die Tierpflege sowie die Weitervermittlung an Haushalte. Weiterhin klären sie über die Möglichkeiten des Tierschutzes innerhalb der Gemeinde auf.

Woher kommen die Katzen in Tierheimen?

Es gibt vielfältige Gründe, weshalb eine Katze ihr Zuhause verliert. In manchen Fällen laufen Haustiere weg, in anderen werden sie von den Besitzern abgegeben oder ausgesetzt. Oftmals können sie sich das Tier entweder nicht mehr leisten oder sich darum kümmern. Einige Menschen verlieren schlicht und ergreifend das Interesse an den tierischen Begleitern. Aus Gründen des Tierschutzes und um ihnen ein vorläufiges Obdach zu bieten, gibt es Tierheime. Denn unsere Haustiere sind es nicht gewohnt, in der Wildnis zu leben, und benötigen ein Dach über dem Kopf, Futter, Zuwendung und ärztliche Versorgung. Das Tierheim ist nicht nur eine Pflegestelle, sondern kümmert sich auch um die Vermittlung von Hunden, Katzen, Pferden und Kleintieren.

Wie gestaltet sich der Ablauf bei der Tiervermittlung durch den Tierschutz?

In der Regel läuft die Katzenvermittlung in diesen sechs Schritten ab:

  1. Vorgespräch und Beratung durch ein Tierheim in deiner Nähe
  2. Kennenlernen der Tiere
  3. Aufsetzen eines Schutzvertrages und Bezahlung der Schutzgebühr
  4. Abholung des Tieres
  5. Gegebenenfalls Nachsorgebesuch durch das Tierheim

Wie werden Tierheime in der Schweiz finanziert?

Das Tierheim hat laufende Kosten für Strom, Heizung, Versicherung und die Pflege der Tiere zu tragen. Dazu gehören Futter, die medizinische Versorgung sowie weiteres Inventar und Zubehör. Teilweise fallen auch Personalkosten an, falls sich nicht genügend freiwillige Mitarbeiter finden. Die meisten Tierheime unterstehen kommunalen oder gemeinnützigen Tierschutzbünden, es gibt jedoch auch einige private Einrichtungen.

Für die laufenden Kosten ist das Tierheim zumeist auf Förderbeträge von Vereinen und Kommunalträgern, Mitgliedsbeiträge, Veranstaltungseinnahmen und Spenden angewiesen. Die Vermittlungs- und Schutzgebühren decken nur einen Bruchteil der Kosten, die das Tierheim zu tragen hat.

Was sollte ich bei der Adoption von Hunden und Katzen aus dem Tierheim beachten?

  • Nutze die Beratungsfunktion deines kommunalen Tierheimes: Die Mitarbeiter sind auf die Pflege von Tieren spezialisiert, kennen die Heimbewohner gut und können dir daher eine optimale Beratung bieten.
  • Das Tier sollte charakterlich zu dir und den Mitgliedern deines Haushaltes passen: Idealerweise findet hier also ein ausgiebiges Beschnuppern im Vorfeld statt.
  • Bringe genügend Verständnis und Geduld für deinen neuen Freund auf vier Pfoten mit: Gerade bei Tieren aus dem Tierheim benötigt es oftmals etwas mehr davon. Die Fellnasen stammen aus unterschiedlichen Verhältnissen. Zumeist benötigen sie etwas Zeit, um den Verlust ihres alten Zuhauses zu verkraften, sich an das neue Heim und die Besitzer zu gewöhnen und Vertrauen aufzubauen. Viel Liebe gilt hier als unverzichtbare Medizin, mit der sich das neue Haustier am besten therapieren lässt. Auch solltest du bereit sein, dich intensiv mit seiner Erziehung auseinanderzusetzen.
  • Kläre vorher mit deinem Vermieter ab, ob du das Tier in deiner Wohnung oder deinem Haus halten darfst – nichts ist traumatischer, als wenn es erneut sein Heim verliert.
  • Bedenke die Schutzgebühr bei der Hunde- und Katzenvermittlung: Eine Übernahme aus dem Tierheim ist nicht kostenlos, denn schliesslich entstehen für jedes Tier Verpflegungskosten und Kosten für das Impfen, die Kastration und die weitere medizinische Versorgung. Du kannst dabei jedoch sicher gehen, dass das Tier alle notwendigen Behandlungen erhalten hat und somit aus guten Händen stammt. Das Tierheim geht seinen Pflichten nach den höchsten Grundsätzen nach und befolgt die bestehenden Impfvorschriften. Das Geld wiederum fliesst in seine weitere Arbeit und unterstützt das Wohlergehen der anderen tierischen Bewohner.

Ist mein Zuhause das richtige?

Nicht jeder Haushalt und jede Katze passen zusammen. Du solltest darauf achten, dass die Grundbedingungen stimmen. Zum einen ist es wichtig, dass die Katze charakterlich und altersgemäss zu den neuen Besitzern passt. Energische und aufgedrehte Kinder könnten beispielsweise bei einer ruhigen, älteren Katze Stress auslösen, während Senioren mit einer energiegeladenen und eigensinnigen Fellpfote, die das Abenteuer sucht, vielleicht zu kämpfen haben. Oftmals bieten sich bestimmte Rassen an, da diese spezifische Eigenschaften mit sich bringen. Auch müssen die Begebenheiten der Wohnsituation und Haltung bedacht werden. Besteht die Möglichkeit zum Freigang oder soll dein neues Haustier ein Stubentiger sein?

Wie kann ich eine Tierstiftung unterstützen?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um eine Tierheimstiftung zu unterstützen. Zu den gängigsten zählen hier insbesondere:

  • ehrenamtliche Tätigkeit, beispielsweise als Katzensitter, Hundesitter oder in der Tierpflege
  • Mitgliedschaften
  • Geld-, Futter- und Sachspenden
  • Patenschaften
  • Unterstützung bestimmter Projekte und Aktionen

Der Tierarztvergleich für die Schweiz. Finde die besten Tierärzte in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Meerschweinchenkäfige zum Wohlfühlen und alles Wichtige über Kleintierhaltung

Du willst dir ein Kleintier zulegen? Du bist sicher voller Vorfreude und kannst es kaum erwarten, deinen kuscheligen Liebling bei dir zu Hause begrüssen zu dürfen. Im Zoo oder in Fachgeschäften hast du dich über das Verhalten und die Vorlieben von Meerschweinchen, Hamstern oder Kaninchen informiert. Nun stellt sich neben der Frage, für welches Kleintier du dich entscheidest, auch die nach der benötigten Grundausstattung für dein neues Familienmitglied. Wenn du dich für die Haltung eines Meerschweinchens oder eines anderen Kleintiers interessierst, haben wir dir die wichtigsten und interessantesten Informationen rund um die artgerechte Haltung und Unterbringung zusammengestellt.

Hundevermittlung Schweiz – mit diesen 7 Tipps gelingt die Adoption

Du möchtest dir einen Hund zulegen, weisst aber noch nicht so richtig, wo du anfangen sollst? Was musst du beachten? Ist ein Kauf vom Züchter der beste Weg oder solltest du lieber den Tierschutz unterstützen? Oder bevorzugst du den bequemen Weg über Inserate? Viele Fragen wie diese ergeben sich auf der Suche nach dem Hund, der perfekt zu dir passt, deinem Begleiter in allen Lebenslagen. Aber keine Sorge, mithilfe unserer FAQs hast du in nur wenigen Minuten den Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Hundevermittlung in der Schweiz.

Grosse Hunderassen: freundliche Riesen und aktive Sportler

Manche erinnern mit ihrem Aussehen stark an den Wolf. Auch die Widerristhöhe haben grosse Hunderassen mit ihrem wilden Urahnen oft gemeinsam. Viele Rassen, die zu den grössten weltweit zählen, zeichnen sich aber durch ein freundliches Wesen und fröhliche Geselligkeit aus. Ihre Stärke und beeindruckende Erscheinung haben sie alle miteinander gemeinsam. Darüber hinaus gibt es aber viele Unterschiede. Erfahre mehr über Schäferhund, Berner Sennenhund, Doggen und andere „Riesen“ unter den Vierbeinern. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um grosse Hunderassen, ihre Aufzucht und Anschaffung, um Gesundheit, Ernährung, Hundefutter und Pflege.

Hundehalsband Schweiz – 7 wichtige Fragen

Durch ein Hundehalsband sind Tier und Mensch auf eine besondere Weise miteinander verbunden. Es ist eines der wichtigsten Attribute für den Tierhalter und den Hund, muss dabei nicht nur funktional sein, sondern kann auch schick und elegant aussehen. Für kleine Hunde eignen sich andere Hundehalsbänder als für grosse Hunde. Das Halsband dient vor allen Dingen bei Spaziergängen und beim Hundesport, bei der Erziehung, beim Training und als Schmuck für den Hund. Die wichtigsten Fragen zum Thema beantworten wir im folgenden FAQ.

Mittelgrosse Hunderassen: der goldene Mittelweg für Hundefreunde

Nicht zu gross, aber auch nicht zu klein: Mittelgrosse Hunderassen sind für so manchen Hundefreund die ideale Lösung. Wo die Mini-Rasse gelegentlich spöttische Blicke erntet und die riesige Dogge schlicht nicht ins Wohnzimmer passt, wird der mittelgrosse Hund zum treuen Familien- und Freizeitbegleiter. Welche mittelgrossen Rassen gibt es? Was zeichnet diese Rassen aus, wie gelingen Erziehung und Pflege? Vor allem: Sind diese Tiere für dich geeignet? Wir haben uns die häufigsten Fragen rund um mittelgrosse Hunderassen näher angesehen und geben Tipps für den Hundekauf.

Leishmaniose Hund – die wichtigsten Fragen beantwortet

In der Schweiz zählt die Leishmaniose zu den Reisekrankheiten. Dein Hund kann sich infizieren, wenn er mit dir Länder bereist, in denen die Erkrankung vorkommt. Die Leishmaniose beim Hund kann die Haut, Schleimhäute oder inneren Organe betreffen. Die Symptome können aber stark variieren, je nachdem, wie gut das Immunsystem deines Hundes ausgeprägt ist. Die Krankheit ist eine Zoonose; das heisst, sie kann auf den Menschen übergehen. Ein Screening auf die Erkrankung nach einem Aufenthalt in einem der betroffenen Länder ist daher sinnvoll. Im Folgenden beantworten wir dir die wichtigsten Fragen zur Leishmaniose beim Hund.