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Bevor du dich für eine Maine Coon Katze entscheidest, solltest du dich zunächst mit dieser Katzenrasse auseinandersetzen. Nicht jede Katze passt zu jedem Halter und zu allen Lebensbedingungen. Insbesondere für Haushalte mit Babys oder Kleinkindern ist eine solche Katze zunächst nicht zu empfehlen. Darüber hinaus muss zwischen
unterschieden werden. Bei Freigang- und Gehegetieren sind die Tollwutimpfung und ein kontinuierliches Entwurmen obligatorisch. Wenn du ein nach oben offenes Gehege hast, besteht ein Ansteckungsrisiko durch infizierte Fledermäuse. Möchtest du deine Maine Coon Katze ins EU-Ausland mitnehmen, muss im Impfpass die Tollwutimpfung vermerkt sein.
Nur bei reinrassigen Tieren, die in mehreren Generationen von Maine-Coon-Vorfahren abstammen, zeigen sich die klassischen Verhaltensweisen der Maine Coon Katze. Dasselbe trifft auf das ausgeprägt typvolle Aussehen zu. Nicht reinrassige Tiere sind zudem sehr anfällig für Erkrankungen und weniger widerstandsfähig.
Der Stammbaum ist der einzige beurkundete Nachweis, ob eine Maine Coon Katze tatsächlich nur Maine-Coon-Blut in sich trägt. Dazu werden die letzten fünf Generationen im Ahnenpass erfasst. Weiter zurückliegende Generationen sind in den nationalen Zuchtregistern und in der internationalen Datenbank Pawpeds eingetragen. Ausserdem können zufällige Inzuchtverpaarungen lediglich im Stammbaum erkannt werden. Nur kontrollierte Inzucht mit vorheriger Anmeldung bei Verein ist erlaubt. „Schwarzzüchter“, die ohne Ahnenpass verpaaren, sind unverantwortliche Vermehrer. Sie decken ohne elterliche Gentests und verkaufen somit kränkliche, minderwertige Kitten an die Interessenten. Eine reinrassige Maine Coon Katze solltest du immer nur von einem Vereinszüchter mit angemeldetem Catterynamen und mit Ahnenpass erwerben.
Beeindruckend ist das spezielle Aussehen dieser Katzenrasse, gepaart mit dem angenehmen, menschenfreundlichen und eher „clownigen“ Charakter der Tiere. Die ursprüngliche Waldkatze ist äusserst geduldig und ausgeglichen – ein perfekter Wohnungstiger. Die Körpermerkmale der Maine Coon sind durch langjährige Zuchten herausgearbeitet worden. Heute ähnelt sie optisch einer Hauskatze.
XXL-Maine-Coons gibt es in der Natur nicht. Die Maine Coon Katze erreicht nur eine mittlere Grösse. Die überzüchteten Tiere sind meist übergewichtig sowie gelenk- und herzkrank. Ein verbreiteter, züchterisch bedeutsamer Gendefekt ist die sogenannte Polydaktylie oder Vielzehigkeit. Die Maine Coon kommuniziert häufig über gurrende Laute.
Um deiner Maine Coon Katze ein langes Leben bei bester Gesundheit zu schenken, sind folgende Informationen bedeutsam:
Die pflegeleichte Maine Coon Katze ist eine Halblanghaarkatze. Du musst sie normalerweise nicht kämmen. Allerdings gibt es Zuchtlinien mit Tieren, die eine starke Unterwolle ausprägen. Dann musst du sie regelmässig bürsten und entfilzen. Ansonsten hat die Maine Coon eine eher seidiges Behaarung, die nicht zum Verkleben neigt. Das Baden und Duschen der Tiere ist nicht erforderlich. Potente Kater prägen oft einen „Fettschwanz“ aus.
Ausschliesslich Züchter sollten unkastrierte Tiere halten. Liebhaber müssen kastrieren, denn:
Kastraten werden grösser, imposanter und schwerer. Sie entwickeln ein ruhigeres, ausgeglicheneres Wesen.
Haustiere sind für viele von uns ein bedeutender Teil des Alltags. Besonders Katzen erfreuen sich hoher Beliebtheit und werden für ihre Selbstständigkeit und ihren Charakter geliebt. Wenn du merkst, dass deine Katze nicht mehr richtig frisst, kommt Sorge auf. Im Normalfall ist diese unbegründet und die Fressunlust kann mit etwas Feingefühl und einem Futterwechsel behoben werden. Es kann aber auch sein, dass die Nahrungsverweigerung ernste Hintergründe hat, sodass du dich unbedingt über die verschiedenen Möglichkeiten informieren solltest. In unserem FAQ erfährst du deshalb alles über mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, wenn die Katze nicht mehr frisst.
Vielleicht denkst du, dass Katzen im Grunde alle gleich sind. Und das einzige, was sich verändert, ist ihr Fell. Doch damit liegst du falsch. Katzen sind sehr individuelle Wesen und je nachdem, um welche Rasse es sich handelt, haben sie oft ihren ganz eigenen Charakter sie. So gibt es diverse Faktoren, nach denen du deinen Vierbeiner auswählen kannst. Präferierst du beispielsweise ein bestimmtes Aussehen? Magst du eher selbstständige oder menschenbezogene Tiere? Und wie gesprächig hättest du deine Katze gern? Diese und weitere Dinge sind zu bedenken, wenn du dich fragst: Welche Katze passt zu mir?
Helles, weiches Fell, dunkle Ohren, stahlblaue Augen: Die Birmakatze gilt als die Heilige unter den Samtpfoten. Liebhaber der Katzenrasse mit den schneeweissen Pfoten schätzen ihr Wesen genauso wie ihr edles Äusseres. Zwanzig verschiedene Farben listen die Zuchtbücher auf, die Birma gilt als gesellig und umgänglich. Ihr Katzenportrait zeichnet das Bild einer pflegeleichten, unkomplizierten Katze mit edlem Äusseren. Die häufigsten Fragen rund um die Heilige unter den Katzenrassen aus dem Orient haben wir für dich beantwortet.
Für die meisten Menschen ist das Fliegen ein typisches Merkmal der Vögel. Doch nicht alle Vogelarten haben diese Fähigkeit im Laufe ihrer Evolution beibehalten. Das Huhn ist wohl einer der bekanntesten Vertreter flugunfähiger Vogelarten. Aus welchen Gründen sich einige Vögel in diese Richtung entwickelt haben und Antworten auf viele weitere Fragen erhältst du hier.
Ein Zeckenstich macht sich zumeist durch ein Jucken auf der Haut bemerkbar. Bei näherem Hinsehen entdeckst du einen kleinen schwarzen oder rotbraunen Punkt. Das ist die Zecke, die sich mit ihren Beisswerkzeugen in deine Haut bohrt und dein Blut saugt. Dabei gelangt Speichel von der Zecke in die Wunde. Dieser ist mitunter mit Bakterien und Viren infiziert. Zecken sind dafür bekannt, Krankheiten von einem auf den anderen Wirt zu übertragen. Bei Zeckenstichen ist deshalb Vorsicht geboten und der Verlauf ganz genau zu beobachten. Anfangs gibt es kaum Beschwerden, doch unter Umständen ist deine Gesundheit in Gefahr.
Die Kastration bei Katzen stellt viele Halter vor eine schwierige Entscheidung. Da es sich um einen medizinischen Eingriff handelt, haben viele Menschen Bedenken. Darüber hinaus gibt es in diesem Zusammenhang die seltsamsten Ansichten und teilweise nicht nachvollziehbare Einwände. Eine Operation wie eine Kastration oder Sterilisation hat natürlich Vorteile und Nachteile und birgt gewisse Risiken. Auf der anderen Seite gewinnen Tierarzt kastrierte Stubentiger und ihre Besitzer an Lebensqualität. In unserem Ratgeber erfährst du alles Wissenswerte aus erster Hand.