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Eine Niereninsuffizienz kann genetisch bedingt sein oder durch die Aufnahme bestimmter giftiger Stoffe entstehen. Du solltest also genau darauf achten, an welche Zimmerpflanzen dein Haustier herankommt, denn diese enthalten zum Teil für Katzen giftige Stoffe. Ebenso kann es durch Infektionen oder einen zu hohen Blutdruck zu der gefürchteten Nierenerkrankung kommen. Häufig gibt es keinen bestimmten Auslöser und es liegt einfach am Alter der Katze, dass eine Niereninsuffizienz auftritt. Entwickelt sich diese über einen längeren Zeitraum hinweg, wird sie als chronische Niereninsuffizienz bezeichnet. Die akute Insuffizienz, die meist als Folge einer Vergiftung eintritt, ist seltener.
Das Tückische an dieser Erkrankung ist, dass Symptome erst im fortgeschrittenen Stadium auftreten. Gedanken solltest du dir machen, wenn deine Katze deutlich mehr Durst als sonst hat und in der Folge auch ihr Katzenklo häufiger aufsucht. Weitere Symptome, die allerdings auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, sind:
Auch wird sich deine Katze deutlich weniger als sonst bewegen, da die Nieren bei einer Niereninsuffizienz schmerzen. Sieh dir auch den Urin deiner Katze an, denn dieser weist im fortgeschrittenen Stadium eine andere Farbe auf und kann sogar Blut enthalten.
Ähnlich wie beim Mensch sind auch bei der Katze die Nieren zentrale Bestandteile des Stoffwechsels. Giftstoffe werden von hier aus in den Urin abgegeben, während wertvolle Mineralstoffe zurück in den Körper geleitet werden. In den Nierenkörperchen wird der sogenannte Primärharn gebildet. Doch dies ist längst nicht alles: Auch regeln die Nieren den Wasser- und Elektrolythaushalt, sind an der Blutbildung beteiligt und halten den Blutdruck stabil. Zu guter Letzt sind die Nieren für die Bildung bestimmter Hormone verantwortlich.
Zunächst solltest du wissen, dass sich in der Niere etwa 200.000 der sogenannten Nephronen, auch als Nierenkanälchen bezeichnet, befinden. Hierbei handelt es sich um die Filter, die für die Entsorgung der Giftstoffe verantwortlich sind. Bei einer Niereninsuffizienz sind diese bereits geschädigt und können ihre Arbeit nicht mehr richtig erledigen. Eine Harnvergiftung könnte die lebensgefährliche Folge sein. Solch eine Urämie kann tödliche Folgen haben.
Zeigen sich die ersten Symptome einer Niereninsuffizienz, sind die Organe bereits stark geschädigt und können in der Regel nur noch ein Viertel ihrer Funktionen ausführen. Bei einem chronischen Nierenversagen besteht leider keine Chance auf Heilung. Die Behandlung zielt dann einzig und allein darauf ab, eine weitere Verschlechterung der Nierenwerte zu verhindern. Liegt bereits ein sehr schwerer Fall der Niereninsuffizienz vor, wird die Katze für einige Tage in der Klinik aufgenommen. Hier wird ihr eine Infusion gelegt, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Der Tierarzt wird dir im Allgemeinen vorschlagen, von deiner Katze ein Blutbild machen zu lassen. Das gilt vor allem dann, wenn es sich um ein älteres Tier handelt. An einem Blutbild liest der Tierarzt nicht nur diverse Nierenwerte ab, sondern sieht auch, wenn die Phosphatkonzentration im Blut erhöht ist. In diesem Fall werden Phosphat bindende Medikamente verschrieben. Doch auch die Konzentration von Calcium, Kalium und Natrium, die ebenfalls Aufschluss über die Nierengesundheit geben, ist im Blutbild ersichtlich. Hat der Tierarzt eine chronische Niereninsuffizienz bei deiner Katze festgestellt, kann er leider keine eindeutige Prognose gegeben werden: Je nach Gesundheitszustand von Herz und anderen Körperteilen kann eine Katze auch mit Niereninsuffizienz durchaus noch einige Jahre leben. Voraussetzung ist natürlich, dass diese richtig behandelt wird. Unbehandelt kann sich aus der Insuffizienz auch schnell eine Blutarmut entwickeln.
Direkt vorbeugen kann man der Erkrankung nicht. Es gibt jedoch einige Präventionsmassnahmen, die du als Katzenhalter kennen solltest. Katzen, die älter als sieben Jahre sind, sollten mindestens einmal alle sechs Monate beim Tierarzt einen Nierencheck samt Blutbild machen. Eventuelle Nierenerkrankungen können so bereits frühzeitig erkannt und unter Umständen behandelt werden. Sind die Nierenzellen einmal geschädigt, können diese nicht wieder hergestellt werden. Wurden Schäden an den Nieren festgestellt, solltest du als erstes über eine Futterumstellung nachdenken. Im Handel ist spezielles Futter für eine Nierendiät erhältlich. Dieses ist nicht nur reich an Proteinen, sondern enthält auch weniger Salz und Phosphor als normales Katzenfutter.
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