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Tierheime Schweiz: Vermittler für treue Lebensbegleiter

Tierheime Schweiz: Vermittler für treue Lebensbegleiter

Tiere bringen viel Freude mit sich. Sie sorgen für eine emotionale Balance, weil ihre Aufmerksamkeit ganz dir gehört. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie in vielen Schweizer Haushalten anzutreffen sind. Über eine Tiervermittlung kannst auch du Hunde, Katzen und auch Kleintiere in die Familie aufnehmen. Die zuvor besitzerlosen Lebewesen freuen sich über Zuwendung. Die Einrichtungen fungieren als Pflegestellen. Bei der Kleintier- und Pferdevermittlung erhältst du treue Begleiter für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte. Zudem gibt es viele Informationen rund um eine artgerechte Haltung.

Welche Ziele verfolgen Tierheime in der Schweiz?

Tierheime in der Schweiz sind vor allem dem Tierschutz verpflichtet. Das heisst: Sie ermöglichen den Tieren ein artgerechtes Leben. Sie nehmen vor allem herrenlose Tiere auf, die anschliessend an neue Besitzer weitervermittelt werden. Tierheime sollen nach ihren eigenen Zielsetzungen nur eine vorübergehende Lebensumgebung bilden. Da die Einrichtungen über begrenzte Ressourcen verfügen, ist eine schnelle Vermittlung das oberste Ziel. Teilweise nehmen sie auch Haustiere für eine Kurzzeitpflege auf. Tierheime in der Schweiz sind gemeinnützig ausgerichtet. Vereine und der Staat fungieren als Träger.

Welche Tierarten nehmen Tierheime der Schweiz auf?

Zu den beliebtesten Haustieren gehören zweifelsfrei Hunde und Katzen. Nahezu alle Anlaufstellen in der Schweiz halten Unterbringungsmöglichkeiten für sie bereit. Darüber hinaus stehen regelmässig Plätze für Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen zur Verfügung. Einige Tierheime verfügen sogar über eine Pferdebetreuung. Auf Grund des Platzbedarfs ist eine solche Unterbringung aber nur in ausgewählten Einrichtungen möglich.

Wie läuft eine Tiervermittlung ab?

Viele Tiere suchen ein Zuhause. Eine seriöse Tiervermittlung stellt stets das Wohl des Lebewesens in den Mittelpunkt. Die Vermittlungsphase erstreckt sich über mehrere Wochen. Vor der Mitnahme soll nach Möglichkeit eine Beziehung entstehen. Üblich ist das folgende Verfahren:

  • Das Erstgespräch: Eine Vermittlung ist dem Tierschutz verpflichtet. Deshalb wird zunächst abgeklärt, ob ein Tier zu dir passt und welches es sein könnte. Dass jede Rasse unterschiedliche Bedürfnisse hat, wird nicht nur in der Hundevermittlung deutlich. Zudem solltest du auch die finanziellen Aspekte im Blick behalten. Neben den Ausgaben für Futter fallen auch Tierarztrechnungen an. Gegebenenfalls sind Versicherungsbeiträge und Steuern zu entrichten.
  • Die Kennenlernphase: Innerhalb dieser Phase fallen mehrere Pflichttermine an, bei denen du dich mit dem Tier beschäftigst. Im Rahmen einer Hundevermittlung kannst du zum Beispiel schon einmal das Gassigehen und das Spielen erproben.
  • Die Mitnahme: Wenn du dich für ein Tier entschieden hast, wird ein Vertrag geschlossen, der dich zum Besitzer mit allen Konsequenzen und Fürsorgepflichten macht. Für eine Hunde- oder Katzenvermittlung fällt in der Regel ein Übernahmebetrag an.

Welches Alter ist erforderlich, um ein Tier aus dem Tierheim mitzunehmen?

Tiere sind Lebewesen. Sie benötigen Pflege und Fürsorge. Dafür braucht es ein Mindestmass an Verantwortungsbewusstsein, das von Kindern nicht unbedingt erwartet werden kann. Deshalb übergeben Tierheime Hunde, Katzen andere Tiere ausschliesslich in die Hände von Erwachsenen. Selbstverständlich können Kinder aber an der Entscheidungsfindung teilhaben. Sie sammeln beispielsweise erste Erfahrungen, wenn sie für einige Stunden als Katzensitter fungieren.

Wie kann ich die Arbeit der Tierheime in der Schweiz mit Spenden unterstützen?

Tiere brauchen nicht nur eine liebevolle Umgebung, sondern auch eine artgerechte Ausstattung, die natürlich viel Geld kostet. Die Tierheime nehmen deshalb gern Zuwendungen entgegen. Dabei muss es sich nicht zwingend um Geld handeln. Auch Sachspenden sind willkommen. Viele Einrichtungen suchen zudem ehrenamtliche Helfer. Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du in die Tierbetreuung einsteigen. Als Hundesitter führst du zum Beispiel regelmässig ein Tier aus und pflegst es.

Wo kann man Hunde oder Katzen unterbringen, während man verreist ist?

Immer wieder hört man von Fällen, bei denen Besitzer in den Urlaub verschwinden und ihre Tiere über mehrere Wochen sich selbst überlassen. Die treuen Begleiter werden so für ihr Leben gezeichnet. Wenn du keine Unterbringung bei Freunden, Bekannten oder Nachbarn findest, sind Tierheime die beste Anlaufstelle für dich. Beachte allerdings, dass die meisten Einrichtungen eine Aufnahme an Bedingungen knüpfen:

  • Probewochenende: Die meisten Tierheime verlangen vor einer längeren Aufnahme, dass dein Tier für ein Wochenende zu Besuch kommt.
  • Impfungen: Die Impfungen müssen sich auf dem neusten Stand befinden, um eine mögliche Übertragung von Krankheiten auf andere Tiere zu verhindern. Konkret: Hunde müssen einen Schutz gegen Tollwut, Parvovirose und Staupe haben, Katzen gegen Katzenseuche und -schnupfen.
  • Informationsaustausch: Damit sich dein Tier in der fremden Umgebung wohlfühlt, solltest du das Personal über sein Fressverhalten und seine Eigenheiten informieren.

Wie kann ich dazu beitragen, dass sich der Tierschutz verbessert?

Das Bewusstsein für Tierschutz ist keine Selbstverständlichkeit. Die zahlreichen Tiere in den Heimen belegen nach wie vor, dass viele Halter zu wenig Wert auf eine artgerechte Haltung legen. Doch du kannst die Sensibilisierung der Gesellschaft unterstützen. Die Tierheime der Schweiz halten viele Informationen bereit und nehmen gern deine Hilfe an.

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