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Hund einschläfern – alles über das humane Ende für Vierbeiner

Hund einschläfern – alles über das humane Ende für Vierbeiner

Einer der schwersten Momente im Leben eines jeden tierlieben Menschen ist der Abschied von seinem Haustier. Besonders die Beziehung zwischen einem Hund und seinem Besitzer entwickelt sich über viele Jahre hinweg sehr intensiv und ist von viel Zuneigung geprägt. Du freust dich mit deinem Tier und leidest mit ihm. Die Gesundheit und die Lebensqualität deines Tieres stehen dabei an erster Stelle. Und wenn dein Tier unheilbar krank oder verletzt ist, kann der Tierarzt es schmerzfrei erlösen, indem er es einschläfert. Wir bereiten dich mit unseren Antworten auf diese schwierige Zeit vor.

Woher weiss ein Mensch, wann das Leben des Tieres beendet werden sollte?

Für dich ist es sicherlich ein Schock, wenn dein Tierarzt dir behutsam die Nachricht überbringt, dass es für dein Haustier die menschlichste Option wäre, es einschläfern zu lassen. Doch du kannst versichert sein, dass kein Tierarzt dir diese Information ohne gründliche Überlegung und Abwägung aller Alternativen gibt. Jeder Tierarzt hat sich in seinem sehr umfangreichen Studium und den vielen praktischen Arbeitsjahren sehr viel Fachwissen und Erfahrung angeeignet, um solche Entscheidungen zweifelsfrei zu treffen. Du und dein Haustier seid also in den besten Händen, um diesen schweren Weg gemeinsam zu gehen.

Wann ist der Tod der einzige Ausweg?

Es gibt verschiedene Gründe und Auslöser, die ein Einschläfern deines Haustieres unausweichlich machen. Schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, können bei deinem Hund starke Schmerzen oder andere Beeinträchtigungen hervorrufen, die sein Leben unerträglich machen. Durch Tumore kann die Nahrungsaufnahme unmöglich werden und dein treuer Freund würde langsam verhungern. Durch schwere Verletzungen in Folge eines Unfalles können ebenfalls einschneidend negative Situationen entstehen. Durch deine Entscheidung für das Einschläfern deines Hundes ersparst du ihm längeres Leiden und unnötige Schmerzen.

Kann jeder Tierarzt Hunde einschläfern?

Die schmerzfreie Erlösung von Tieren im Bedarfsfall gehört zu den Inhalten jedes veterinärmedizinischen Studiums. Du kannst dich daher vertrauensvoll an jeden Tierarzt in der Schweiz wenden. Wir haben dir auf unserer Vergleichsseite Tierärzte ganz in deiner Nähe aufgelistet. Dein Tier und du werden besonders in diesem sehr speziellen Bereich behutsam beraten und begleitet.

Was ist, wenn ich mein Tier nicht einschläfern möchte?

Es ist ganz verständlich und nachvollziehbar, dass du dein Haustier über alles liebst und es nicht einschläfern lassen willst. Dein Tierarzt versteht das besser als jeder Andere, da er häufig mit schwerkranken Tieren und deren Besitzern Kontakt hat. Lass dich in Ruhe von ihm beraten und dir den genauen Grund für diese Entscheidung erklären. Wenn du hörst, wie sehr dein Liebling leiden würde, wenn du dich gegen das Einschläfern entscheidest, wirst du deine Meinung sicher noch einmal überdenken. Stelle ihm alle deine Fragen zum Thema Euthanasie und lasse dich bei der endgültigen Entscheidung von den Bedürfnissen deines Haustiers leiten.

Kann ich von meinem Hund Abschied nehmen?

Du kannst nicht nur in Ruhe von deinem besten Freund Abschied nehmen, sondern du kannst ihn sogar bis in den Tod begleiten und während des Vorgangs bei ihm bleiben. Dafür bekommt ihr einen ruhigen Platz zur Verfügung gestellt und nachdem dir der Tierarzt alles in Ruhe erklärt hat wird er das Medikament, meist ein Narkosemittel, verabreichen und du kannst deinen Hund weiter streicheln und leise mit ihm sprechen. Durch deine Nähe und die beruhigenden Worte wird er sich wohlfühlen und kann ganz ruhig von dieser Welt gehen.

Kann man auch Katzen einschläfern lassen?

Ein Einschläfern ist natürlich auch für Katzen möglich und nicht nur eine Möglichkeit für Hundehalter. Auch Katzen bleiben leider nicht von Unfällen oder Krankheiten verschont. Wenn es keine ausreichenden und erfolgversprechenden Behandlungsmöglichkeiten gibt, wird der Tierarzt auch bei deiner Katze das Einschläfern als Option vorschlagen und gegebenenfalls sogar empfehlen. Du bekommst alle Fakten genau erklärt und hast die Möglichkeit deine Katze bis zum Ende zu begleiten und ihr beizustehen.

Wie soll es ohne meinen tierischen Lebensgefährten nur weitergehen?

Im ersten Augenblick kannst du dir ein Leben ohne deinen treuen Freund vielleicht gar nicht vorstellen. Nimm dir genügend Zeit für deine Trauer und versuche mit deiner Familie oder Freunden über deinen grossen Verlust zu sprechen. Auch dein Tierarzt ist ein guter Ansprechpartner, da er schon mit vielen trauernden Tierbesitzern Kontakt hatte und dein Leid versteht. Versuche dich oft an die schöne gemeinsame Zeit zu erinnern und schöpfe daraus Kraft. Bedenke auch stets, dass du dich richtig entschieden hast und deinem Tier weiteres Leid ersparen konntest. Die Zeit wird deine Wunden sicherlich heilen und vielleicht findet eine neue Fellnase den Weg in dein Herz. Kurz: Nimm dir Zeit, innerlich Abschied zu nehmen, vergiesse ruhig Tränen über den Tod deines langjährigen Begleiters und wende ich nach vollendeter Trauerarbeit vielleicht einem neuen Haustier zu.

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