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Die gängigsten Hundekrankheiten – Fragen und Antworten

Die gängigsten Hundekrankheiten – Fragen und Antworten

Der liebste Vierbeiner bringt viel Freude ins Haus. Dennoch kann es vorkommen, dass der Hund im Laufe seines Lebens unterschiedliche Hundekrankheiten entwickelt. Beobachte dein Tier unbedingt regelmässig und nimm Untersuchungen und Tierarztkosten in Kauf, wenn du glaubst, dass etwas mit deinem Hund nicht stimmt. Die Erkrankungen können je nach Rasse sehr verschieden sein. Daher ist es grundsätzlich von Vorteil, wenn du dir einen Überblick über mögliche Krankheiten deines Lieblingsfells machst. Das kannst du durch das Lesen eines Ratgebers oder indem du dich durch die zahllosen Inhalte im Internet suchst – oder indem du einfach unser FAQ konsultierst.

Welche Hundekrankheiten gibt es?

Im Allgemeinen solltest du alltägliche Krankheiten und Symptome von schwerwiegenden Krankheiten unterscheiden können. In beiden Fällen ist es jedoch von Vorteil, Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten. Zu den häufigsten Hundekrankheiten gehören:

  1. Allergien
  2. Ohrenentzündungen
  3. Flöhe
  4. Zecken
  5. Babesiose
  6. Zwingerhusten
  7. Würmer
  8. Hüftgelenk-Dysplasie

Es gibt auch eine Vielzahl weiterer Krankheiten, die jedoch durch Impfungen verhindert werden können. Daher ist es dringend empfohlen, deinem Hund alle wichtigen Impfungen zukommen zu lassen.

Was sind die Symptome für Allergien beim Hund?

Allergien können durch die unterschiedlichsten Umstände entstehen. Grundsätzlich sind die Ursachen in der Regel Überreaktionen auf eine bestimmte Substanz. Häufig entwickeln Hunde, die ein geschwächtes Immunsystem haben, eine Futtermittelunverträglichkeit, die sich durch Erbrechen, Durchfall oder Schmerzen zeigt. Als Hundehalter solltest du unbedingt darauf achten, dass dein Hund sein Futter verträgt. Im schlimmsten Fall kann durch Nichtbeachtung eines oder mehrere innere Organe geschädigt werden.

Welche Hunde sind anfällig für Ohrenentzündungen?

Bei Hunden mit Schlappohren sind die Ursachen für Entzündungen Schhmutz an den Ohren, zu viel Feuchtigkeit oder Fremdkörper. Daher solltest du als Hundehalter eines Hundes mit langen Ohren regelmässig kontrollieren, ob sich eine Entzündung am oder im Ohr bildet. Erkennbar ist dies durch vereiterte oder geschwollene Stellen, die nicht selten Schmerzen beim Anfassen hervorrufen.

Wie werden Flöhe bei Hunden behandelt?

Zieht ein neuer Vierbeiner in deiner Familie ein, solltest du in erster Linie schauen, ob dieser Flöhe mit ins Haus bringt. Diese können in seltenen Fällen auf den Menschen übertragbar sein, weshalb dann eine Grundreinigung der sich im Haus befindenden Textilien erfolgen muss. Oft kann ein Flohhalsband oder ein Spray gegen Flöhe bereits gute Arbeit leisten.

Welche Ursachen haben Zecken und wie sieht ihre Behandlung aus?

Bei Spaziergängen kann sich insbesondere in warmen Jahreszeiten eine Zecke an deinen Hund klammern. Sie sollte umgehend mit einer Zeckenzange oder vom Tierarzt entfernt werden. Im schlimmsten Fall kann sich aus dem Zeckenbiss eine sogenannte Babesiose entwickeln. Im Sprachgebrauch wird diese Hundemalaria genannt. Diese Hundekrankheit entsteht durch einen Erreger namens Babesia canis. Dieser befällt die roten Blutkörperchen deines Vierbeiners, was auf Dauer zu einer Blutarmut führen kann. In der Regel dauert es etwa zwei Wochen, bis sich die ersten Symptome für diesen Krankheitstypus zeigen. Zu diesen gehören:

  1. Fieber bis 42 Grad
  2. Kein Appetit
  3. Blasse Schleimhäute
  4. Dunkelbraun verfärbter Harn
  5. Lähmungserscheinungen, epileptische Anfälle, Bewegungsstörungen

Die Symptome für Babesiose nach einem Zeckenfund sind eindeutig und können mit einer medikamentösen Injektion in einer Behandlung gemindert werden, die den Erreger abtötet.

Welche Informationen über Würmer und deren Behandlung sollte ich beachten?

Beim Spazierengehen mit deinem Hund solltest du unbedingt darauf achten, dass er nicht mit dem Kot anderer Hunde in Berührung kommt. Andernfalls kann dies dazu führen, dass er dabei Würmer oder deren Eier aufnimmt. Diese nisten sich schliesslich im Körper ein und führen zu Juckreiz, Durchfall, Verstopfung und Gewichtsverlust. Die Würmer können als Ursachen der Krankheit zu weiteren Erkrankungen führen. Dazu zählt unter anderem die Entwicklung von Magen-Darm-Problemen. Die Behandlung sollte daher schnellstmöglich durch einen Tierarzt erfolgen. Dieser kann dir auch weitere Informationen geben, damit dein Hund in Zukunft wurmfrei bleibt.

Was ist Hüftgelenk-Dysplasie und was kann der Tierarzt dagegen tun?

Die Gesundheit deiner Tiere sollte stets im Vordergrund stehen. Gerade deswegen ist es wichtig, eine Erkrankung wie die Hüftgelenk-Dysplasie (kurz: HD) ernstzunehmen. Sie tritt vor allem bei grossen Hunderassen wie Schäferhunden, Dobermännern, Hütehunden und Labradoren auf. Hervorgerufen wird sie einerseits durch die gegebene Anatomie. Andererseits sind häufiges Treppensteigen sowie eine unzureichende Auslastung Faktoren, die diese Erkrankung begünstigen. Bei einer HD deines Hundes solltest du dir unbedingt Informationen über den Aufbau des Hüftgelenks deines Hundes einholen. In vielen Fällen kann dein Hund operiert werden, wodurch Schmerzen langfristig gelindert werden können. Physiotherapie kann bei Welpen, die zu grossen Hunden heranwachsen, ebenfalls helfen, weiteren Komplikationen vorzubeugen. Für grosse Hunde ist das Leben im Erdgeschoss mit einem Garten der Idealfall. Das heisst nicht, dass grosse Hunde gar keine Treppen steigen dürfen, jedoch solltest du dir bewusst sein, dass das Risiko für eine HD bei grossen Hunderassen dadurch erhöht wird.

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