Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Prednisolon ist ein Medikament, das in der Human- und Tiermedizin zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um ein künstlich hergestelltes Glukokortikoid (Hormon). Bei gesunden Menschen und Säugetieren werden Glukokortikoide von der Nebennierenrinde produziert und in Form von Cortisol ausgeschüttet, um wichtige Stoffwechselprozesse zu steuern. Cortisol setzt beispielsweise gespeicherte Energie aus Körperzellen frei, um die Leistungsbereitschaft des Organismus zu steigern. Sind diese Abläufe gestört, hilft Prednisolon. Das Medikament unterdrückt die natürliche Abwehrfunktion des Körpers und hat eine immunsuppressive, antiallergische und entzündungshemmende Wirkung. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zu Cortisol bezeichnet man den Wirkstoff Prednisolon häufig auch als Cortison.
Prednisolon kommt bei einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen zum Einsatz. Dazu gehören:
Zu Beginn der Therapie ist eine höhere Dosierung notwendig, um die belastenden Symptome der Krankheit schnell zu lindern. Die Anfangsdosis berechnet sich wie folgt: Pro Kilogramm Körpergewicht verabreichst du deinem Hund ein Milligramm Prednisolon. Die Einnahme erfolgt in Form von Tabletten. Nach einigen Tagen reduzierst du die Dosierung Schritt für Schritt, bis du die niedrigste wirksame Dosis erreichst hast. Es ist besser, deinem Hund die Tabletten nur jeden zweiten Tag zu verabreichen, denn bei einer täglichen Einnahme besteht die Gefahr, dass die Nebennierenrinde die körpereigene Hormonproduktion komplett einstellt. Um die Therapie zu beenden, schleichst du das Medikament langsam aus.
Erfolgt die Anwendung von Prednisolon in Form von Tabletten, tritt der positive Effekt leicht zeitverzögert ein. Nach etwa ein bis zwei Stunden hat der Körper deines Hundes die Wirkstoffe vollständig aufgenommen. Die Wirkdauer hängt von der Höhe der Dosis ab und liegt bei zwölf bis 36 Stunden. Wird Prednisolon als Injektion verabreicht, treten die positiven Wirkungen sofort ein. Diese Form der Verabreichung ist bei Hunden jedoch unüblich und kommt meistens nur in Notfällen, zum Beispiel bei einem allergischen Schock, zum Einsatz.
Die heilende Wirkung von Prednisolon steht bei einem Einsatz natürlich im Vordergrund, die Risiken und Nebenwirkungen des Medikaments sind aber nicht zu unterschätzen. Da Prednisolon immunsuppressiv wirkt, ist der Körper deines Hundes während der Einnahme des Arzneimittels anfälliger für Infekte jeglicher Art. Bei Verwendung über einen längeren Zeitraum nimmt die Knochenstruktur des Tiers Schaden. Die Knochen werden nach einiger Zeit weicher und brüchiger und das Risiko für gefährliche Knochenbrüche steigt. Zu den weiteren Nebenwirkungen gehören ein veränderter Zucker- und Wasserhaushalt deines Hundes. Er ist anfälliger für Diabetes, legt schneller an Gewicht zu und hat mit unangenehmen Wassereinlagerungen zu kämpfen. Ein erhöhtes Durstgefühl führt dazu, dass dein Hund mehr trinkt und seine Blase häufiger entleeren muss.
Die Behandlung mit Prednisolon bei deinem Hund ist abhängig von der Erkrankung. Bei allergischen Reaktionen kann eine einmalige Anwendung schon ausreichen. Entzündungen infolge von Verletzungen sind oft nach kurzer Zeit auskuriert. Chronische Erkrankungen erfordern eine längere Behandlungsdauer. Aufgrund der starken Nebenwirkungen ist von einer dauerhaften Einnahme abzuraten.
Mit Ausnahme einiger Salben sind cortisonhaltige Medikamente nicht frei verkäuflich. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Hund unter einer Krankheit leidet, ist ein Besuch beim Tierarzt erforderlich. Der Arzt untersucht deinen Vierbeiner und stellt eine Diagnose. Ist es für die Gesundheit deines Hundes erforderlich, stellt er dir ein Rezept für Prednisolon aus und klärt dich über das Medikament auf. Das Rezept löst du in einer Apotheke deiner Wahl ein.
Bei einer Katze mit kurzen Beinen scheiden sich oft die Geister. Während die einen die kleinen Katzen im Babyschema einfach zu niedlich finden, bemängeln andere eine möglicherweise eingeschränkte Katzengesundheit. Was steckt wirklich hinter der Kurzbeinigkeit bei Katzen und was kennzeichnet die Katzenrassen im Dackelformat? Hier findest du alle Antworten auf die häufigsten Fragen.
Ein Haustier ist eine wahre Freude für seinen Besitzer. Du möchtest natürlich, dass es deinem Liebling gut geht und dass er ein erfülltes Tierleben hat. Dazu gehört für viele Katzenhalter auch der Freigang. Mit diesem sind aber auch gewisse Gefahren verbunden. Du wirst sie nicht alle von deinem Liebling fernhalten können, aber du kannst durch ein GPS Tracking seinen Standort im Blick behalten und seine Streifzüge verfolgen. Das vermittelt dir ein gutes Grefühl und im Notfall weisst du sofort, wo du deinen Freigänger finden kannst. Wir erklären dir auf unserer Vergleichsseite alles Wichtige zur GPS Tracker für die Katze.
Wenn Katze oder Hund erkältet sind, äussert sich das oft durch einen geringeren Spieltrieb, weniger Appetit, laufende Nase, tränende Augen und erhöhte Temperatur. Diese Symptome können gemeinsam oder auch einzeln auftreten. Wir geben dir gute Tipps, damit dein Liebling schnell weder auf die Beine kommt. Denn eine ganze Menge kannst du selbst tun, um Erkältungen wirksam vorzubeugen oder den Verlauf zu mildern. Wenn es deinem Haustier sehr schlecht geht oder das Fieber sehr hoch ist, solltest du aber unbedingt die fachkundige Hilfe eines kompetenten Tierarztes in Anspruch nehmen. Wie du deiner erkälteten Katze am besten hilfst, erfährst du hier
Das Leben mit einem Vierbeiner ist für viele Menschen ein absolutes Muss. Doch spätestens, wenn du die einen Hund zugelegt hast, wird dir deutlich, dass er nicht nur in der Anschaffung einiges an Geld kostet, sondern auch in seinem täglichen Unterhalt. Dabei gilt natürlich: Verschiedene Haustiere haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse, sodass ein Überblick über mögliche Kosten immer nur für eine Tierart gültig ist. Wie die Hundehaltung und deren Kosten in der Schweiz aussehen und was dabei auf dich zukommt, erfährst du in diesem FAQ.
Die Läufigkeit gehört zum natürlichen Sexualzyklus beim weiblichen Hund. Zweimal im Jahr verändert sich das Verhalten der Hündinnen und sie duften vor allem in ihrer heissen Phase für Rüden unwiderstehlich. Die ersten Anzeichen für den baldigen Östrus, wie die Brunst bei den Hunden auch heisst, ist vorerst ein blutiger Scheidenausfluss. Erst später befindet sich die Hündin in der Standhitze und zeigt sich dazu bereit, Spermien zu empfangen. Nach einem erfolgreichen Geschlechtsakt bringt die Hündin nach etwa zwei Monaten ihre Welpen zur Welt.
Kampfhunderassen gelten als gefährlich und heimtückisch. Allerdings muss das nicht bei jedem Hund zutreffen. Die sogenannten Listenhunde können auch als Familienhund fungieren. Doch nicht alle Hunderassen sind in jedem Schweizer Kanton erlaubt. Einige sind komplett verboten, während andere lediglich mit Einschränkungen erworben, gehalten und gezüchtet werden dürfen. An diesen Regeln ist nicht zu rütteln. Welche Listenhunde verboten sind, erfährst du in diesem Artikel.