Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ursprünglich stammt der Shar-Pei aus China – aus Hongkong, um ganz genau zu sein. Im kommunistischen China war die Haltung solcher Hunde ein Luxus, der sich mit der herrschenden Ideologie nicht vertrug. Die Zucht konnte sich deswegen in Hongkong noch länger halten als im restlichen China. Als es in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts weltweit nur noch knapp 150 Tiere dieser Rasse gab, begann ein Züchter, Hunde aus Hongkong nach Europa und in die USA zu bringen, um dort die Zucht fortzusetzen und die aussterbende Rasse zu retten, bevor Hongkong endgültig wieder unter die kommunistische Regierung Chinas gestellt werden würde.
Der Shar-Pei wird bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) – dem grössten Hundezüchterverband der Welt – in der Gruppe 2, Sektion 2.1 mit dem Rassestandard Nummer 309 geführt. In dieser Gruppe findet er sich zusammen mit Molossoiden, Schweizer Sennenhunden, Pinschern und ähnlichen Hunderassen. Sein genetisches Erbe legt aber auch eine enge Verwandtschaft mit einigen asiatischen Hunderassen nahe. Seine nächsten Verwandten könnten der Akita Inu und der Chow-Chow sein. Gemeinsam haben alle diese Hunde ihre traditionelle Verwendung als Schutz- und Wachhunde.
Wenn du dir ältere Bilder von Zuchthunden aus dem asiatischen Raum ansiehst, wirst du auf diesen Bildern ganz andere Faltenhunde als die heutigen sehen. Das liegt daran, dass die Rasse sich sehr veränderte, als der Schwerpunkt der Shar-Pei-Zucht sich von Hongkong ins westliche Ausland verlagerte. Um den engen Genpool der exportierten Tiere zu verjüngen, wurden verschiedene andere Hunderassen eingekreuzt. So entstanden die signifikanten Ohren und der deutlich grössere Kopf. Diese Merkmale sind klar zu erkennen, wenn du alte und neue Bilder von typischen Faltenhunden vergleichst.
In einem Shar-Pei steckt kein Sportprofi. Seine Vorfahren waren Arbeitshunde, aber sie erbrachten nicht ständig körperliche Höchstleistungen. Die Tätigkeit eines Wachhundes besteht eher darin, sein Revier im Auge zu behalten und sich in Bewegung zu setzen, wenn er es für nötig hält. Mit einem Faltenhund hast du ein leistungsfähiges Kraftpaket, das aber nicht ständig weite Strecke laufen will. Natürlich sind jüngere Hunde bewegungsfreudiger als ältere Exemplare, aber insgesamt ist ein Shar-Pei mit einem mittleren Bewegungsdrang ausgestattet.
Ein Faltenhund kann ein recht exklusives Vergnügen sein. Die Falten sollen nach dem Rassestandard eigentlich nicht so ausgeprägt sein, dass dadurch besondere Pflege notwendig wäre. Dennoch gibt es einige rassetypische Erkrankungen, zu denen auch Hautprobleme gehören. Wenn ein Shar-Pei daran leidet, benötigt er trotz seines unkomplizierten Fells dauerhaft eine besondere Hautpflege.
Die Gesundheit von Faltenhunden kann auch unter genetisch bedingten Autoimmunerkrankungen leiden. Die Haltung wird dann entsprechend teurer, weil einige zusätzliche Tierarztbesuche anfallen können, die ein Schnauzer oder Terrier eventuell nicht benötigen würde. Ausserdem kann die Ernährung eines Shar-Pei kostspieliger werden, weil die Rasse zu Futterunverträglichkeiten neigt, sodass du als Halter ein spezielles Hundefutter kaufen musst. Besonderes Hundezubehör braucht ein Faltenhund nicht.
Faltenhunde waren immer Wach- und Schutzhunde. Das bedeutet, sie mussten starke Nerven und einen ausgeprägten Wachinstinkt besitzen, um sich als Zuchthunde zu bewähren. Ein solcher Hund ist niemals ein unruhiges Nervenbündel, sondern wacht selbstbewusst und gelassen über sein Rudel. An seiner Familie hängt ein Shar-Pei hingebungsvoll und gerade jüngere Hunde können sich ausgesprochen verspielt zeigen. Über fremde Personen freut er sich ein Shar-Pei nicht unbedingt.
Im Umgang mit Artgenossen kann er ein wenig störrisch sein, denn seine Bestimmung ist es, allein Haus- und Hof zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Faltenhund im Zwinger gehalten werden sollte. Sein sensibles Wesen würde darunter sehr leiden. Ausserdem vertragen die meisten Faltenhunde Kälte nicht gut. Ein Shar-Pei gehört zu seiner Familie ins Haus. Dort kann er bisweilen einen etwas eigensinnigen Charakter zeigen, aber wenn du ihm konsequent begegnest, kommst du mit einem Shar-Pei gut aus.
Es gibt nicht viele Züchter, die einem anerkannten Zuchtverband angehören. Deshalb ist auch die Zahl der Würfe gering und die Preise für Welpen sind entsprechend hoch. Wenn du dir trotzdem einen Shar-Pei anschaffen möchtest, kann es nötig werden, dass du dich auch im Ausland umsiehst. Wegen der gesundheitlichen Probleme der Rasse ist es ganz besonders wichtig, einen seriösen Züchter zu finden, der dir darüber detailliert Auskunft geben kann.
Ein fundiertes Grundwissen über Pferdekrankheiten gehört zu den Voraussetzungen einer tiergerechten Pferdehaltung. Ein Pferdebesitzer, der die ersten Anzeichen einer Krankheit richtig zu deuten weiss, ist dazu in der Lage, durch eine schnelle Behandlung das Schlimmste zu verhindern. Zu den häufigsten Pferdekrankheiten gehören Atemwegserkrankungen mit einem raschen chronischen Verlauf. Gefürchtet sind die Symptome der Hufrehe und der Kolik, die in schweren Fällen die OP in einer Pferdeklinik erfordert. Wir geben dir die Informationen, um richtig darauf zu reagieren.
Sobald du dich für einen Hund als Haustier entscheidest, kommst du automatisch mit dem Thema Entwurmung in Kontakt. Wurmkuren sind unter tierärztlicher Aufsicht einfach durchzuführen und verhindern effektiv den Wurmbefall bei deinem Hund. Wir haben dir auf unserer Vergleichsseite viele Informationen zu diesem Thema aufbereitet. Dein Tierarzt ist ebenfalls ein wichtiger Ratgeber, der dich mit den notwendigen Informationen und auch Medikamenten versorgt. Lass deine Welpen so früh wie möglich behandeln, um schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Damit schützt du das Leben deines Tieres und auch das von anderen Tieren und Menschen, da du so Ansteckungen unterbindest.
Du willst dir ein Kleintier zulegen? Du bist sicher voller Vorfreude und kannst es kaum erwarten, deinen kuscheligen Liebling bei dir zu Hause begrüssen zu dürfen. Im Zoo oder in Fachgeschäften hast du dich über das Verhalten und die Vorlieben von Meerschweinchen, Hamstern oder Kaninchen informiert. Nun stellt sich neben der Frage, für welches Kleintier du dich entscheidest, auch die nach der benötigten Grundausstattung für dein neues Familienmitglied. Wenn du dich für die Haltung eines Meerschweinchens oder eines anderen Kleintiers interessierst, haben wir dir die wichtigsten und interessantesten Informationen rund um die artgerechte Haltung und Unterbringung zusammengestellt.
Die Rabies, auch Tollwut genannt, gehört global nach wie vor zu den gefürchtetsten Krankheiten. Vor allem in Asien und Afrika sterben jährlich Tausende Menschen an der Virusinfektion. Die gute Nachricht vorweg: Die klassische terrestrische Tollwut ist in der Schweiz seit 1998 ausgerottet. Die schlechte Nachricht: Es gibt noch einige von Fledermäusen übertragene Varianten. Glücklicherweise stehen sowohl für den Menschen als auch für das Tier wirkungsvolle Impfstoffe zur Verfügung. Hier gibt es die wichtigsten Informationen rund um die Tollwut in der Schweiz.
Haustiere gelten als treue Begleiter des Menschen. Erkranken die Tiere, nimmt das auch die Besitzer mit. Eine häufige und hartnäckige Erkrankung geht von Ohrmilben aus. Überproportional oft werden Katzen von ihnen heimgesucht; aber auch andere Haustiere sind betroffen. Die Folgen sind unübersehbar: Die Tiere leiden und kratzen sich ständig. Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen rund um Ohrmilben. Wir zeigen dir, welche Symptome es gibt und warum ein schneller Tierarztbesuch wichtig ist.
Giardien beim Hund sind eine recht häufige Erscheinung, aber auch Katzen können unter einem Giardienbefall leiden. Giardien erkennst du recht schnell anhand der typischen Symptome und Auffälligkeiten – die deutlichen Anzeichen sind kaum zu übersehen. Vor allen Dingen hinsichtlich der Verdauung und der Ausscheidungen verursachen die Erreger einschneidende Probleme. Parasiten, die eine Giardiose auslösen, sind aber kein Grund, sich Sorgen zu machen. Es existiert ein Vielzahl effektiver veterinärmedizinischer Behandlungsansätze. Diese kannst du selbst unterstützen, doch Vorsicht: Du musst dich auch selbst vor den Giardien schützen. Erfahre in unserem Ratgeber, was genau das für deinen Alltag bedeutet.