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Katzen mit lockigen Haaren sind recht selten, werden aber heute gezielt gezüchtet. Sie haben spezielle Genkombinationen, die für die Wellen und das wuschelige Fell sorgen. Je nach Rasse sind unterschiedliche Gene für den „Dauerwellen-Look“ verantwortlich. Da die Katzenrassen noch recht jung sind, ist es auch nicht selbstverständlich, dass eine gelockte Katze ebensolche Junge zur Welt bringt. Je nachdem, ob der Vater der Kätzchen das Locken-Gen in sich trägt, können ganze Würfe gelockt sein, nur Teile davon oder auch gar keine Katzenbabys mit Locken aus dem Wurf hervorgehen.
Ende der 1980er Jahre entstand die erste Katzenrasse mit Locken aus reinem Zufall. In einem amerikanischen Tierheim wurde ein Wurf junger Kätzchen abgegeben. Eines der Tiere hatte gelocktes Fell: Eine spontane Genmutation hatte diese Besonderheit ausgelöst. Das Katzenmädchen bekam den Namen Miss Depesto – und wurde zur Begründerin einer neuen Katzenrasse, deren Aussehen heute die Katzenfans weltweit verzaubert. Zusammen mit einem Perser Kater bekam sie Kitten, die teils gelockt, teils glatthaarig waren. Gezielte Züchtungen mit Perser und Britisch Kurzhaar Katzen festigten die neue Rasse. Aus der Kaninchenzucht wurde die Bezeichnung „Rex“ übernommen, denn Züchter der langohrigen Tiere nennen so Rassekaninchen mit Locken.
Miss Depesto begründete die Rasse der Selkirk Rex Katzen, und heute fasst man alle Rassekatzen mit lockigem Fell oft unter dem Begriff Rex-Katzen zusammen. Doch nicht alle Lockenkatzen gehen auf die erste Selkirk Rex zurück. Tatsächlich entstanden andere Rassen unabhängig davon ebenfalls durch spontane Mutationen. Lockiges oder gewelltes Fell gibt es bei folgenden Katzenrassen:
Heute ist die Selkirk Rex Katze die häufigste und meistgezüchtete Katze mit Locken. Neben ihrem auffälligen Haarkleid, das es als lange oder kurze Version gibt, fällt ihr kräftiger, muskulöser Körperbau auf. Sie gehört zu den mittelgrossen bis grossen Katzenrassen. Ein kräftiger Kopf mit breitem, offenem Gesicht betont ihren freundlichen Charakter. Die Rassekatze wird heute in allen denkbaren Farbschlägen angeboten, auch Muster sind nicht unüblich.
Die Lockenkatze sieht nicht nur niedlich aus, sie ist ausserdem auch extrem anhänglich und verschmust. Weil sich die Selkirk so sehr für „ihren“ Menschen begeistert, wird sie öfter als „Hundkatze“ bezeichnet. Ihre Anhänglichkeit und Treue zum Menschen erinnert tatsächlich an so manche Hunderassen. Auch mit anderen Katzen verträgt sich das freundliche Tier meist problemlos. Das gesellige Wesen sollte idealerweise nicht allein gehalten werden, da sie schnell einsam ist und sich langweilt.
Das Fell deiner Lockenkatze musst du regelmässig bürsten, und das heisst: mindestens einmal wöchentlich. Mit den Locken hat das nur bedingt zu tun. Die Perserkatze als Vorfahrin gibt der Lockenkatze ein sehr dichtes Fell mit. Hier ist viel Pflege nötig, um Knoten und verfilzte Stellen zu vermeiden. Darüber hinaus sollten die dicht behaarten Ohren regelmässig auf Entzündungen und Milben kontrolliert werden. Dazu kommt ein gelegentliches Krallenschneiden, und schon ist das Pflegeprogramm für die Lockenkatze komplett.
Rex-Katzen neigen, genau wie ihre Vorfahren Perser und Britisch Kurzhaar, zu der Nierenerkrankung Polycystic Kidney Disease, kurz PKD. Seriöse Züchter verwenden zur Zucht nur Elterntiere, die diese Veranlagung nicht haben. Darüber hinaus haben Rex-Katzen ähnliche Ansprüche an Haltung und Pflege wie alle anderen Katzenrassen. Die Löckchen der Tiere prägen ihr Aussehen, aber darüber hinaus kommt auch das gelockte Fell mit der üblichen Katzenwäsche und ein wenig Bürsten durch den Menschen aus.
Eine Besonderheit gibt es bei der recht jungen Rasse LaPerm: Diese Lockenkatzen durchlaufen in ihrer Jugend und manchmal auch als Erwachsene noch sogenannte „Kahlphasen“. Das Fell wird dünn, fällt an manchen Stellen vollständig aus. Diese Phase ist völlig harmlos, die fehlenden Haare wachsen bald wieder nach, ohne dass eine Behandlung oder besondere Ernährung nötig ist.
Vom Charakter her sind die Rex-Katzen durchgängig umgängliche, gesellige Tiere. Einiges haben sie von den Perser- und Britisch-Kurzhaar-Vorfahren mitbekommen, andere wie die LaPerm stammen von robusten und widerstandsfähigen Bauernhofkatzen ab. Dank dieser Eigenschaften sind Rex-Katzen gern gesehene Familienmitglieder.
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