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Hunderassen für Anfänger – das ABC der Vierbeiner verstehen

Hunderassen für Anfänger – das ABC der Vierbeiner verstehen

Viele Menschen finden früher oder später den Weg in die Hundewelt. Während der eine von klein auf mit Hunden aufgewachsen ist, erfüllt sich ein anderer diesen Wunsch erst im Erwachsenenalter. Oft kommt in dieser Situation der Wunsch nach einem „Anfängerhund" auf. In den Medien und in Tierheimen wird dieser Begriff oft verwendet. Doch was ist genau darunter zu verstehen und was bedeutet das für den potenziellen Halter? In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Was lässt sich unter dem Begriff Anfängerhunde verstehen?

Als Anfängerhunde werden Hunde bezeichnet, die bereits eine gute Erziehung genossen haben oder relativ leicht zu erziehen sind. Sie sind unkompliziert und in der Regel sowohl mit Kindern als auch mit Artgenossen und anderen Tieren wie Katzen verträglich. Aufgrund ihres Wesens werden unter anderem folgende Rassen als Hunderassen für Anfänger bezeichnet:

  • Golden Retriever, Labrador Retriever
  • Havaneser
  • Malteser
  • Mops
  • Pudel
  • Zwergspitz
  • Terrier

Welche Hunde eignen sich gut für Familien?

Je nach Familiengrösse und Alter der Familienmitglieder gibt es unterschiedliche Hunde, die empfohlen werden. Bei kleinen Kindern, die ihre Bewegungen noch nicht gezielt steuern können, sollte es ein souveräner Hund sein. Das ist oftmals bei Labrador Retrievern und Golden Retrievern der Fall. Zudem solltest du bei Kleinkindern besonders achtgeben, wenn du dir eine kleine Hunderasse wünscht. Kleinkinder neigen zu unüberlegten Handlungen, wodurch sie einen kleinen Hund schnell verletzen können. Grundsätzlich sollten Hund und Kleinkind nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Für sportliche Familien sind lauffreudige Hunde gut geeignet. Dadurch kann der Hund aktiv in das Familiengeschehen eingebunden werden.

Wie schwierig ist die Erziehung von Hunden für Anfänger?

Als Anfängerhund werden nicht nur die Hunde bezeichnet, die durch gute Erziehung zu einem geworden sind, sondern im Allgemeinen auch die schon erwähnten Rassen wie Labrador und Co., unabhängig von ihrem Erziehungsstand. Dadurch werden unerfahrenen Hundebesitzern oft falsche Bilder vermittelt. Auch wenn das Erziehen bei diesen Rassen oftmals mit weniger Komplikationen und Schwierigkeiten verbunden ist, bleibt es dennoch eine Herausforderung. Vor allem, wenn du dich für die Anschaffung eines Welpen entscheidest, ist das ABC des Erziehens ein Pflichtprogramm. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits vor der Aufnahme eines Tieres über die jeweilige Rasse zu informieren und somit typische Schwierigkeiten im Vorfeld zu erkennen.

Wie viel Pflege brauchen Hunderassen für Anfänger?

Pauschal gibt es keine Anleitung für die Pflege eines sogenannten Anfängerhundes, denn es kann sich dabei um die verschiedensten Hunderassen handeln kann. Pudel brauchen in der Regel mehr Fellpflege als ein kurzhaariger Labrador. Allgemein solltest du die Gesundheit deines Hundes regelmässig überprüfen und auf mögliche Krankheitszeichen achten. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Hund für Anfänger oder einen „normalen" Hund handelt. Im Frühjahr und Sommer ist das Absuchen deines Vierbeiners nach Zecken besonders wichtig, da sie gefährliche Krankheiten übertragen können.

Welches Hundefutter soll ich für meinen Hund kaufen?

Es gibt kein spezielles Hundefutter, das auf Hunde für Anfänger abgestimmt ist. Dementsprechend kannst du das Futter verwenden, das du möchtest. Achte jedoch unbedingt auf den Nährstoffgehalt im Futter, damit dein Hund alles bekommt, was er für ein gesundes Leben braucht. Besonders beliebt ist das sogenannte Barfen. Dabei gibst du deinem Hund rohes Fleisch, Kohlenhydrate und Vitamine individuell angepasst und frisch. Das sollte vorher allerdings mit einem Tierarzt geklärt werden, weil jeder Hund unterschiedliche Bedürfnisse hat.

Worauf muss ich als Hundehalter bei der Anschaffung eines Hundes achten?

Hunde, besonders ältere, kommen aus den verschiedensten Lebensverhältnissen. Als potenzieller Besitzer kannst du nicht immer wissen, unter welchen Umständen das Tier bisher gelebt hat. Daher kann ein als Anfängerhund deklarierter Hund aus dem Tierschutz trotzdem Probleme mit sich bringen. Auf der anderen Seite können Hunderassen wie der Boxer äusserlich stark und kompliziert wirken, aber absolute Anfängerhunde sein. Es ist also wichtig, sich nicht an äusseren Merkmalen zu orientieren, sondern möglichst neutral an die Sache heranzugehen. Möchtest du einen Hund aus dem Tierheim aufnehmen, nimm dir vorher genügend Zeit für das Kennenlernen, damit der Hund sich an seine neuen Menschen gewöhnen kann.

Was sollte ich bei der Haltung eines Anfängerhundes nicht unterschätzen?

Es ist nicht immer alles so einfach. Dieser Satz trifft allgemein auf das Thema Haustiere zu und auf Hunderassen für Anfänger zu. Ein Hund kann eine zweifelsfrei eine gute Erziehung genossen haben und dennoch können Probleme und Schwierigkeiten entstehen. Das kann beispielsweise bei Trauma sein, das der Hund bei dir oder seinen Vorbesitzern erfahren hat. Zudem ist es wichtig, dass du den Hund täglich auslastest, sodass keine Langeweile aufkommt. Damit beugst du auch ungewolltem Verhalten vor. Das kann durch genügend Auslauf, vor allem aber auch durch mentale Arbeit geschehen. Viele Rassen, die in ihrem allgemeinen Wesen dem Labrador ähneln, mögen beispielsweise das Apportieren.

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